Es handelt sich hierbei um Dauerschmerzen relativ geringer Intensität, die oft die ganze Gesichtshälfte betreffen.
Im Gegensatz zur Trigeminusneuralgie treten keine Schmerzattacken auf.
Die Schmerzursache ist unklar, Schmerzmittel helfen meist wenig.
Therapeutisch werden Medikamente gegen Epilepsie (Antiepileptika) und Antidepressiva eingesetzt. Oft hilfreich sind psychologische Behandlungsmethoden wie z.B. Biofeedback und andere Entspannungsverfahren.
In manchen Fällen wird die Symptomatik durch schmerzhafte Veränderungen in der Halswirbelsäule verstärkt bzw. ausgelöst.
Ist dies der Fall, so kann eine interventionelle Behandlung der Halswirbelsäule helfen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Radiofrequenzbehandlung am Ganglion Sphenopalatinum.
Die Erfolgsaussichten einer interventionellen Schmerzbehandlung sind jedoch unsicher.
 | Atypische Gesichtsschmerzen können das ganze Gesicht betreffen, sie folgen nicht dem Verlauf des Trigeminusnerv.
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